Aus dem Buch: Geborgenheit fuer die Herzen der Kinder



Leseprobe

Eine uralte Geschichte:

Als Gott die Welt erschuf, rief er seine Engel zusammen und sagte: „Ich werde die Menschen alle nach meinem Vorbild schaffen. Sie werden kreativ, intelligent und gut sein. Sie verfügen durch ihre Geburt über alle göttlichen Eigenschaften.“

Die Engel antworteten: „Aber wenn sie die Wahrheit über sich selbst wissen, wird ihr Leben zu einfach und zu langweilig für sie sein.“

Gott erwiderte:„ Dann verstecke ich die Wahrheit auf dem höchsten Berggipfel.“ Die Engel sagten: „Die Menschen werden aber sehr schnell herausfinden, wie sie diesen höchsten Berg erklimmen können.“

„Dann verstecke ich sie am Meeresboden“, sagte Gott. „Aber die Menschen werden herausfinden, wie sie zum Meeresboden tauchen können“, erwiderten die Engel. Sie sprachen und dachten weiter. Wo könnte die Wahrheit vor so intelligenten Wesen wie den Menschen am allerbesten versteckt werden? Vielleicht auf dem Mond? In einer weit entfernten Galaxie oder in den Wolken?

Schließlich kam Gott auf eine gute Idee: „Ich weiß jetzt, wo wir die Wahrheit verstecken könnten“, sagte er. „Ich verstecke sie in den Herzen der Menschen. Dort werden sie am allerwenigsten suchen.“ Die Engel waren damit einverstanden, und so versteckte Gott die Wahrheit im Herzen eines jeden einzelnen Menschen, also auch in deinem Herzen!

„Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entzündet werden will.“

Francis Rabelais

Einführung BUCH:

Warum ist spirituelle Erziehung in unserer modernen Zeit so wichtig? Während der letzten zehn Jahre bekam ich Tausende E-Mails von Eltern aus aller Welt. Viele von ihnen suchten verzweifelt nach Lösungen, wie sie mit ihren Kindern einen anderen und neuen Weg einschlagen könnten.

Das vorliegende Buch bietet jetzt all diesen Suchenden einen einfachen, liebevollen und auch spannenden Weg in eine neue Welt voller Freude, Fülle und gelebter Spiritualität.

Meine Erfahrungen und mein Zusammenleben mit verschiedenen ethnischen Gruppen und Völkern haben mich viel über das Miteinander in größeren Familienverbänden gelehrt. Sie gaben mir tiefe Einsicht in die Art und Weise, wie diese Menschen mit ihren Kindern umgehen und wie sie die alten Menschen der Gruppe respektieren und ihnen einen geachteten Platz in ihrer Gemeinschaft einräumen.

Am Anfang verstand ich nur „Bahnhof“, war ungeduldig und unglaublich europäisch in meinem Den12 ken und Handeln. Ich konnte ihre Gelassenheit und die Langsamkeit ihres Seins überhaupt nicht verstehen und noch weniger konnte ich sie annehmen. Alles wollte ich ändern, beeinflussen oder verbessern – vielleicht noch ein Relikt des alten europäischen Missionierungsdrangs, der durch meine Adern floss?

Irgendwann wurde ich dann aber mäuschenstill, lauschte stunden- und tagelang geduldig, wenn die Ältesten sprachen. Da ich oftmals wochenlang bei ihnen wohnte, bekam ich die Gelegenheit, das Familienleben Tag und Nacht zu beobachten. Schlussendlich fing ich an zu verstehen und zu lernen und sah was bei ihnen gut funktionierte und was nicht.

Ich habe nie vergessen, was ein alter Freund mir vor 20 Jahren erzählte: „Ein Stammesältester, der in der Gegend von Santa Fe lebt, hatte mich eingeladen, ihn zu besuchen. Als ich dort ankam, war er jedoch nicht da. Auf meine Frage, was ich tun sollte, gab mir ein anderer Ältester die Antwort: ‚Setze dich hin und warte vor seinem Haus auf ihn.‘ Da saß ich 17 Tage lang, ohne mich vom Fleck zu rühren, bis er zurückkam. Ich spürte, dass das meine Pflicht war.“ Es war eine Art Test für ihn gewesen und er hatte ihn glänzend bestanden.

Mir ist es auch oft so ergangen. Tagelang verstand ich nichts. Alles lief anders, als ich es gewohnt war. Als gute und flotte Organisatorin hätte ich manches schnell und „easy“ lösen können. Aber das war gar nicht gefragt – und noch weniger erwünscht! Und si13 cher ist sicher, ehrlich ist ehrlich: Ich hätte dann wohl nie verstanden, was ich jetzt verstehe!!

Meine Erfahrungen zeigten mir deutlich, dass wir miteinander neue Wege suchen mussten, voneinander lernen sollten. Obwohl die Urvölker, wie beispielsweise die Maori in Polynesien, die Maya in Mexiko und Guatemala, die Hawaiianer oder die Indianer in Nordamerika ein feines Gefühl für spirituelle Erfahrungen und Erlebnisse bewahrt haben, konnte ich aus ihrer Geschichte erfahren, dass sie nicht immer liebevoll mit Mutter Erde, den Mitmenschen oder Tieren umgegangen sind. Manche indigenen (d.h. einheimischen) Gruppen haben sogar ihr eigenes Ökosystem vollkommen zerstört (beispielsweise auf den Osterinseln), sodass ein Überleben kaum möglich war.

Wir im Westen haben im Laufe der Zeit die Verbindung zu den spirituellen Welten, zu den unsichtbaren Ebenen und den Wundern, die sie uns schenken, abgeschnitten. Dafür versuchen wir seit etwa 60 Jahren, achtsamer mit Mutter Erde, unserer Luft und unseren Ozeanen umzugehen. Entsprechende Gesetze wurden erlassen und langsam aber sicher auch von der Bevölkerung und Wirtschaft unterstützt, beispielsweise zur Förderung von Bio-Anbau, zur Kontrolle von Autoabgasen und Industrieanlagen oder zum Reinigen von Abwasser.

Bei den verschiedenen indigenen Völkern begegnete ich in allen Altersgruppen vielen Menschen, die tiefe Weisheit, Ruhe und Gelassenheit ausstrahlten. Sie nehmen die Dinge überwiegend so, wie sie nun einmal sind, leben stark im Jetzt und kümmern sich nur um den gegenwärtigen Tag. Was das Überleben betrifft, sorgen sie recht herzlich für alle, die zur Familie oder zum Klan gehören. Bett und Nahrung gibt es immer, egal wie man sich verhält. Das wird unter allen Umständen geteilt. Auch die kleinen Kinder werden bedingungslos behütet, egal ob von der Mutter, einer Tante, einer Nichte oder irgendeinem anderen Verwandten.

Auch lassen sie die Dinge sich mehr selbst entwickeln, ohne darüber zu viel nachzugrübeln. Meist findet sich die Lösung von selbst – oder das Problem löst sich einfach in Luft auf. So ersparen sie sich viele Komplikationen. Das Leben wird dadurch vielleicht nicht einfacher, aber in der Basis gesünder. (Grübeln macht oft krank!) Die indigenen Gruppen lassen sich seit Urzeiten mehr von der weiblichen Kraft führen, sind intuitiv und eng mit der Natur und den Elementen verbunden. Sie akzeptieren Veränderungen und Wechsel als einen natürlichen Bestandteil von Mutter Erde.

In unserer westlichen Welt leben wir mehr aus der männlichen Kraft und betonen daher stark die Wichtigkeit von aktivem Eingreifen, Ändern, Verbessern und vor allem vom Handeln. Egal wie, TUE ETWAS! Leiste etwas! Denke nach! Wir möchten alles ändern, verbessern, bereden, ana15 lysieren und in Schubladen stecken. Und wenn man genau hinschaut und ehrlich ist, wird vieles dadurch nicht besser, sondern nur anders!

Das, was sich jetzt gerade auf unserer Erde vollzieht, ist keine einfache Umkehr im Sinne von Rückkehr zum Matriarchat. Vielmehr vollzieht sich – unter Führung der weiblichen Qualitäten – eine Synthese zwischen Yin und Yang, die eine neue Ausformung beider Qualitäten zu etwas Neuem erschafft.

Die Kinder der letzten 20 Jahre zeigen uns mit ihrem Verhalten, dass sie sich des Umschwungs hin zur weiblichen Energie bewusst sind. Sie haben die richtigen Werkzeuge, Potenziale und Fähigkeiten bei ihrer Geburt mitgebracht, und leben uns diese neue Energie vor.

Die Leistungsgesellschaft hat ihre Grenzen erreicht und ausgedient. Sie bietet keine sinnvollen Lösungen und Perspektiven für die Zukunft. Langsam aber sicher wird sie von einer humaneren, ökologisch rücksichtsvolleren und spirituellen Lebensform abgelöst (dank Generationen von Indigos und Kristallkindern!), die mehr auf Nicht-Tun basiert, und aus der Intuition und dem spirituellen Kollektiv ihre Kraft schöpft.

Dieses sogenannte „Nicht-Tun“, das die indigenen Menschen so natürlich beherrschen, wird uns in unserer Kultur während der Jugend drastisch aberzogen – und das, obwohl die Indigos und Kristallkinder uns genau zeigen, dass sie darüber Kenntnis haben. Sie drängen uns ja förmlich dazu, dass wir uns mehr ins Sein begeben. Die Vorteile dieser Daseinsweise scheinen sie ganz genau zu spüren, und die Auswirkungen auf die Entwicklung des Menschen scheinen sie ebenfalls zu kennen. Sie möchten uns aufrütteln, es (wenigstens!) zu versuchen, so zu leben. Leider geben wir ihnen kaum Raum und wenig Gelegenheit, sich im Nicht-Tun zu verankern, da wir selbst Schwierigkeiten damit haben, die Muster unserer Erziehung abzulegen. Beobachte ich kleine Kinder in Polynesien, sehe ich, wie sie in aller Ruhe alles entdecken dürfen. Der Klan ist meistens in Hörweite (entweder die Großmutter oder eine Tante, manchmal die Mutter oder der Vater), greift aber selten ein. Es muss schon eine arge Prügelei im Gange oder ein bissiger Hund oder ein schnell fahrendes Auto in der Nähe sein.

Ein Nachteil des Aufwachsens in einem großen Familienklan besteht darin, dass die Kinder nicht lernen, sich gut zu konzentrieren. Auch hat das Individuum es schwieriger, sich zu behaupten, da alles auf den Erhalt der Gruppe ausgerichtet ist. Die Kinder (und später die Erwachsenen) leiden häufig an Konzentrationsschwäche, springen von einem Erlebnis oder einer Beschäftigung zur nächsten. Sie sind schnell abgelenkt, halten nicht lange durch und bringen recht wenig zu Ende. Eine Sache durchdenken oder tiefer über etwas nachdenken können sie selten, weil sie das nicht gelernt haben. Ich bin oft total überrascht, dass sie nicht zusammenhängend denken können; das ist für uns schwer vorstellbar!

Wir in den westlichen Ländern beobachten und kontrollieren unsere Kinder andauernd: Tue das nicht, lass das, Finger weg, bah – schmutzig etc. Sie dürfen kaum in ihrer eigenen Welt – sei es in der Fantasie oder real – bleiben und ihren Erfahrungen nachgehen. Dadurch bekommen sie wenig Luft zum Durchatmen. Immer wird kontrolliert und vor allem beobachtet. Erwachsene sind fast immer beobachtend dabei, egal, was die Kinder unternehmen. Sie lenken deren Aufmerksamkeit hauptsächlich auf die sichtbaren Welten und warnen auch noch dauernd davor.

Mit den unsichtbaren Welten, die für die Kinder sehr real sind, haben die meisten Eltern nicht viel am Hut, denn sie sind ihnen selbst fremd. Von der Weisheit der indigenen Völker, die Dinge (und die Kinder) mehr in Ruhe zu lassen und ihnen genügend Raum zum Erleben, Erfahren, Erforschen und Erlernen zu geben, könnten wir sehr profitieren. Vom Ursprung her ist der Mensch ein neugieriges, lernwilliges Wesen, das immer bereit ist, Neues auszuprobieren. Diese angeborene Neugier braucht jedoch eine klare Ausrichtung, um Konzentration, Fokussierung, Intension und Aufmerksamkeit entwickeln zu können. Dies gilt auch für die Suche nach spiritueller Weisheit und geistigen Einsichten.

Es fragt sich also, auf welche Weise wir unsere Kinder begleiten können, damit sie spirituelle Geborgenheit vermittelt bekommen, die sie so dringend brauchen, und gleichzeitig Konzentration, um Aufmerksamkeit und Klarheit im Sein zu entwickeln. Die Entwicklung von spiritueller Weisheit kann auch helfen, eine Balance zu finden zwischen dem Menschsein als soziales Wesen einerseits und als Individuum andererseits.

Der Mensch, der im Gruppenverband aufwächst und lebt, hat die Aufgabe, sich als individuelles Wesen dieser Gruppe unterzuordnen, was negative Folgen haben kann. Es ist dabei nicht wichtig, wie groß (Schule, Arbeitsplatz, Familienklan) oder wie klein die Gruppe ist. Auf der anderen Seite kann sich zu viel Aufmerksamkeit auf die individuelle Entwicklung des Menschen auch negativ auf die Art und Weise seiner sozialen Verhaltensweisen und Fähigkeiten auswirken, wie beispielsweise die Fähigkeit, Freundschaften zu schließen (und langfristig zu erhalten) oder in einem Team zu arbeiten.

Egoismus und Habgier können somit begünstigt werden: „Ich bin der Nabel der Welt, also ist alles meins und alles muss sich um mich drehen!“ Wird die angeborene spirituelle Weisheit weiterentwickelt und unterstützt, kann sie den Kindern auf wundervolle Weise helfen, eine gesunde Balance zwischen diesen beiden Polen zu finden. So können sie zu offenen, herzlichen Wesen heranwachsen, die sowohl das Wohl der Gruppe als auch die Bedürfnisse des Einzelnen im Auge behalten.

Leider gibt es hierfür keinen schnell gangbaren Weg, der generell für alle Kinder gültig wäre. Gemeinsam mit ihnen können wir jedoch damit beginnen, diese Weisheit zu suchen und zu entwickeln. Wir sind von unserem Ursprung her alle indigene Menschen und die uralte Weisheit fließt quasi in unserem Blut. Sie ist vielleicht etwas verschüttet, aber nie verloren gegangen. Jede einzelne unserer Zellen ist ein Teil des Ganzen, und die gespeicherte Erinnerung überlebte Tausende von Jahren! Die innere Resonanz wird durch das Streben und Suchen nach Weisheit aktiviert und das natürliche, angeborene innere Wissen, das seit Urzeiten in unseren Zellen gespeichert ist, kommt dadurch wieder in Fluss.

Wird diese freigesetzte Weisheit einmal in das tägliche Leben integriert, kann aus dem Kind ein wirklich glückliches, selbstbewusstes, sich selbst vertrauendes Kind werden. Ein Kind, das mit beiden Beinen auf der Erde steht, gleichzeitig aber auch hervorragend mit den spirituellen Welten und den Geheimnissen des Lebens verbunden ist.

Da es, wie gesagt, kein Patentrezept für das Glücklichsein oder ein spirituelles Erwachen gibt, müssen wir unser ganz individuelles Rezept selbst „entwerfen“ und das richtige Mischen der Zutaten lernen. Das vorliegende Buch möchte daher keine Antworten geben, sondern eher als Inspiration und Wegweiser dienen eine Orientierung sein, um einen neuen, wundervollen Weg mit den Kindern zu suchen und zu gehen. Ich wünsche aus ganzem Herzen, dass dieses Buch Ihnen helfen wird, diesen spannenden Weg zu finden. Es wird Sie in ein neues Leben im Einklang mit „Allem was ist“ führen, und es kann ein wundervolles Abenteuer für die ganze Familie werden. Viel Spaß dabei, Glück und gutes Gelingen!

In Liebe

Carolina Hehenkamp

Kapitel 1:

Was sich jedes Kind wünscht „Mama, warum hast du mir nie etwas über Licht, Spiritualität und Energie erzählt, als ich klein war?“, frage ich meine Mutter. Ich sehe, wie sie innerlich erschrickt. Ihr Gesichtsausdruck verändert sich, so wie meist, wenn sie etwas nicht mag. Sie schaut mich an und weiß gar nicht, was sie nach all den Jahren darauf antworten soll.

Ich sage ihr: „Mir hat es in meiner Jugend total gefehlt, zu wissen, wie ich mit den verschiedenen Energien umgehen kann oder wie meine Aura funktioniert, was die Farben bedeuten, die ich bei anderen sehe und warum Menschen sich gegenseitig Energie rauben. Ich wusste auch nie genau, wie ich mit den unsichtbaren Welten umgehen sollte oder mit all den Wesen, die ich sah. Jahrelang habe ich versucht zu verstehen, welche Realität die „wirkliche“ ist und warum ihr meine Welt meist spottend eine Traumwelt nanntet?

Dabei war es eher eure Welt, die für mich nicht real war.“ Der Gesichtsausdruck meiner Mutter ändert sich nochmals. Sie schaut mich jetzt ein wenig verzweifelt an. „Gott“, höre ich sie denken, „lass das bitte nicht wahr sein, all diese Fragen nach so vielen Jahren“. Mir ist bewusst, dass sie mir nicht wirklich antworten kann. Sie weiß ja schließlich kaum etwas über diese Themen, weil ihre Eltern, ihre Lehrer oder ihr Leben sie darüber nie etwas gelehrt haben.

Als Kind und Jugendliche konnte ich nie verstehen, warum ich von meinen Eltern keine geistige oder spirituelle Begleitung bekam. Da war einfach nichts zu machen. Immer wenn ich Dinge sah, die sie nicht sehen konnten, wurde mir gesagt, ich sollte lieber geschwind meinen Mund halten. Heute, als Erwachsene, weiß ich, dass ich es ihnen nicht übelnehmen darf. Sie konnten es mir nicht beibringen, weil sie es selbst nie von ihren Eltern oder Großeltern gelernt hatten.

Ein gesundes Bewusstsein und Selbstwertgefühl schaffen Vielen Eltern geht es heute ähnlich. Sie würden ihre Kindern gerne spirituell begleiten, sie zu selbstbewussten, gesunden, starken Menschen erziehen, die ein glückliches Leben in Fülle, Freude, spirituellem Bewusstsein, Liebe und materiellem Wohlstand führen. Jedoch wissen sie kaum, wie sie das meistern oder wo sie ansetzen können. Es fehlt ihnen an eigenem Wissen und Bewusstsein, an fundierter Hilfe, praktischen Anleitungen und spiritueller Unterstützung.

Es ist nur allzu offensichtlich, dass wir als Menschheit an einem Punkt der Entwicklung angelangt sind, an dem wir realisieren, dass es so, wie wir jetzt denken und leben, nicht weitergehen kann. Das Zusammenleben, die sozialen Netze, die Gesundheitssysteme, die Wirtschaft, die politischen Verbindungen mit anderen Ländern, die Kommunikation zwischen den Generationen sind überall – weltweit – gewissermaßen festgefahren. Viele Menschen spüren, dass wir in einer Sackgasse gelandet sind und dringend einen Ausweg suchen müssen, der sich meines Erachtens nur über ein kollektives Erwachen im geistigen Bewusstsein finden lässt.

Hilfe könnte von jenen Menschen kommen, die seit Urzeiten versuchen, in harmonischer Verbindung mit der Erde zu leben, ohne sie komplett auszubeuten, zu zerstören und ohne ihre Brüder und Schwestern, die Tiere und die Natur, töten oder zerstören zu wollen: von den sogenannten Urvölkern, den indigenen Gruppierungen, die es geschafft haben, bis ins 21. Jahrhundert hinein zu überleben, wenn auch unter schwersten Bedingungen. Ich bin der Meinung, dass wir es unseren Kindern, dem Leben und der Welt schulden, erneut nach dieser Möglichkeit eines Lebens in gemeinsamer Spiritualität und Verantwortung für die Erde zu streben. Und dass wir bereit sein sollten, voneinander zu lernen!

Es gilt, keine Zeit mehr zu verlieren, es den neuen Generationen zu ermöglichen, als umweltbewusste, ehrliche Menschen heranzuwachsen, die ein wahrhaftiges, verantwortliches Miteinander in allen Bereichen tief im Inneren vollziehen und so im Außen leben. Somit könnte vielleicht ein wirklicher Wandel auf der Erde bewirkt werden. Die Fähigkeit, miteinander gemäß den spirituellen, geistigen Naturprinzipien leben zu können, tragen wir seit Anbeginn der Zeiten in unseren Genen und Herzen. Würden wir uns wieder an diese Ur.................

siehe Buch

mehr Info: Indigo Kinder Lichtring